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Es gibt viele Geschichten in unserem Leben, auch das Filzen hat ihre eigene.

 

Die Geschichte des Filzens.

 

 

 

 

Das Filzen, englisch auch Feltmaking genannt, hat in verschiedenen Kulturen einige Legenden um seinen Ursprung .

So z.B.: auch die Geschichte  von Saint Clement und Saint Christopher, dass jene Männer bei einer Verfolgung sich zuvor Wolle in ihr Laufwerk packten, um somit Blasen an den Füßen zu vermeiden. Durch die stetige Bewegung und den Schweiß an den Füßen, begann sich die Wolle zu verfilzen und so entstanden die sogenannte Filzsocken.

 

Feltmaking wird heute noch von nomadischen Völker in Zentralasien, auch Teile von Ost Asien ausgeübt, wo zum Beispiel Teppiche, Zelte wie die mongolischen Jurten oder auch Kleidung hergestellt werden und teilweise eine lange Tradition haben. Mittlerweile wird auch einiges für die Westliche Welt und somit für den damit verbundenen Tourismus hergestellt.

 

Das Filzen selbst zählt zu den ältesten Techniken, um die zuvor genannte  Kleidung, generell Textilien herzustellen.

Auch für den Einsatz am Schutzschilde, während der Kriege in der Historie wurde der Filz eingesetzt.

 

Um in der Historie zu bleiben der früheste dokumentierte Fund liegt etwa in der Zeit um 3000 v. Chr., wobei aber die Wissenschaft davon ausgeht, dass weitere ca.5000 Jahre vorher die Menschen schon die Herstellung von Filz hätten umsetzen können.

 

Anfang des 20. Jahrhundert wurden Funde im Altai Gebirge entdeckt, die Gebrauchsgegenstände wie Kleidung in einer Technik zeigten, die ca. 600 - 200 v. Chr lagen.

 

Eine weite Verbreitung der Filztechniken gab es, durch mongolische Karawanen, die bis nach China und Japan zogen und das zu einer Zeit um Chr. Geburt.

Im Mittelalter wurden von den Römer die Filztechniken der Griechen übernommen, die wiederum damals ihren Sklaven, die frei gelassen wurden mit einer Filzmütze ausstatteten.Diese Mütze stellte das Symbol der Freiheit dar.

 

Durch die nun im Mittelalter übernommenen Techniken wurde gerade das Hutmacherhandwerk, dass auch Kleidung und Socken herstellte , sehr schnell bekannt und weit verbreitet.

 

 

Erst im 18. Jahrhundert geriet die Kunst des Filzhandwerks, durch die zunehmende Industrie und deren Industrialisierung, mehr und mehr  in Vergessenheit. Die während des 2.Weltkrieges aber zu neuer Beliebtheit gelangte. Die Filzherstellung  erlebte sozusagen eine Renaissance , die sich viele Kulturen bis heute aufrecht erhalten, wie zum Beispiel die oben genannte  Mongolischen.

 

 

Momentan scheint es so, dass durch viele kreativen Handarbeiten, das Filzen, nicht nur weil es in Kindergärten und Schulen im Unterricht mit eingebunden wird, wieder mehr und  mehr an Beliebtheit gewinnt.

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