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Die Geschichte des Brettchenwebens

 

Wo der Ursprung des Brettchenwebens herkommt wurde nie geklärt. In Europa wurde allerdings, vom  ältesten Fund eines  Brettchens das in Göttingen gefunden wurde, her ausgegangen, dass wohl schon in der Spätbronzezeit  Brettchenweben  stattgefunden hatte.Mit welcher Technik damals  gearbeitet wurde war und ist bis  heute nicht geklärt, da  die  Bretttchenweberei auch zur Herstellung von Schnüre verwendet wurde.

 

Eines der ältesten deutschen Funde liegt so um das 6 Jahrhundert vor Chr. , dieser Fund stammt von einem Keltenfürst. Auf etwa 2 Jahrhunderte später datierter Fund , war der älteste  aus Europa und stammte von einem  Grab aus Italien.

 

 

Um  Borden herzustellen, also textile Bänder, bedarf es einer gewissen Technik, nämlich den Faden, der durch die Löcher der Brettchen  läuft, dem sogenannten ( Kettfaden ).Und dem Schussfaden, der die Verbindung hält und quer  zum Kettfaden durchgeführt wird. Um nun ein Muster zu erzielen bzw. herauszuarbeiten werden nun entsprechend dem Muster und Breite der Borde die Brettchen in verschiedene Richtungen gedreht und mittels des zuvor erwähnten Schussfadens, der die Verbindung herstellt, gesichert.

 Die Webtechniken

 

Wie es unter dem linken unterem Bild beschrieben ist,werden die Kettfäden durch die Löcher der  Brettchen gezogen. Dabei kommt es darauf an, je nach Muster, ob alle Löcher des jeweiligen  Brettchens mit dem Kettfaden belegt werden oder nur ein Teil der Löcher eines Brettchens.Darauf ist allerdings zu achten, dass die Fäden nicht Durchhängen, sondern unter  gleichmäßiger Spannung stehen.       

Man spricht von einem Webfach, wenn eine Drehung der Brettchen um mind. 90 ° erfolgt. Im Übrigen sei gesagt, das nur in zwei Richtungen ein Verdrehen der Brettchen nach vorne und nach hinten möglich ist.Bei einer ganzen Drehung, also um 360° entstehen also 4 aufeinander-

folgende Webfächer und entsprechend der Fäden

die, durch die Löcher des Brettchens gezogen

wurden stehen diese nun an der ersichtlichen

Oberfläche bzw. Oberseite der Brettchen.  

Um nun ein Sichern des Musters zu  erreichen,

wird je nach Muster, der Schussfaden durch

entsprechendes Webfach gezogen und in Richtung

entstehendem Muster angeschlagen.

Normalerweise ist der Schussfaden im Muster der

Borde nicht ersichtlich, außer es handelt sich um die

Missed Hole Technik.Hier ist er sichtbar, weil durch

Löcher im herzustellenden Gewebe sind.  Eine weitere

Variante des ersichtlichen Schussfaden liegt darin, wenn

ein Teil der Brettchenlöcher  nicht mit dem Kettfaden

belegt wird, man erhält somit ein Punktartiges Gewebe

dem sogenannten  Stippgewebe.

Durch das Verdrehen der Brettchen in Drehrichtung wird natürlich auch der Kettvorrat mit verdrillt und muss in gewissen Abständen durch Drehrichtungswechsel gewechselt werden.

Somit wird je nach Belegung und Farbe der eingezogenen Kettfäden ein wiederholendes Muster entstehen.

Eine weitere Technik ist das Weben mit nur zwei Farben. Hier entsteht durch das Verwenden mit zwei Farben auf der Unterseite, das farblich entgegengesetzte Muster, als wie auf der Oberseite. Mehrere Schussfäden geht ebenfalls, dies ergibt weitere Muster in der

Broschiertechnik.

Dreharbeiten für den ZDF KIKA

bei der Brettchenweberin

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Die Brettchenweberin

 

 

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